Landschaftsarchitektin Marlene Dolar-Donà
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St. Ulrich Durich- und Stetteneckplatz
Straßen und Plätze




Baumaßnahme:
Umgestaltung des Stetteneckplatz in St. Ulrich 
Bauherr:
Gemeinde St. Ulrich/ Gröden
Baujahr:
2003

Bis vor kurzem wurde der gesamte Ortsverkehr über den Durichplatz geführt. Gemeint ist der Ziel- und Quellverkehr für die jenseits des Annabaches liegende besiedelte Hangseite, der von St. Jakob und Stufan verursachte Verkehr und der Verkehr des Ortskerns selbst. Dadurch war die Aufenthaltsqualität an den Straßen und Plätzen um die Kirche und um das Kongresshaus stark eingeschränkt. Zusätzlich wurde diese Qualität durch ungeordnet parkende Autos geschmälert. 
Der Kirchplatz sollte den Kirchgängern vorbehalten bleiben und der Verkehr deshalb in größerem Bogen um den Kirchplatz geleitet werden. 
Die Kapelle hat historischen Wert und musste erhalten bleiben. 
Die Straße zum Kirchplatz, Durichstraße genannt soll nur noch für den Durchgangsverkehr nach St. Jakob befahrbar sein. Der Straßenrand soll auf der einen Seite mit einer Baumreihe, auf der anderen Seite durch eine Wasserrinne begrenzt werden. Die Fahrbahnbreite wird dadurch auf 5,5 m beschränkt. Das Einparken von Autos wird dadurch verhindert. Zeitlich gesehen hat für die Umbaumaßnahmen die Durichstraße und der Platz vor der Kirche erste Priorität. 
Der Anschluß zur Brücke soll nur noch für Fußgänger zugänglich sein. 
Der Stetteneckplatz wirkt derzeit wie ein nach allen Seiten offenes Durchzugsgebiet und bietet keine Aufenthaltsmöglichkeiten. Der Höhenunterschied von mehr als eineinhalb Metern soll als Treppenanlage und  die tiefer liegende Fläche als Platz gestaltet werden. Die Treppenanlage kann so zu einer unabsichtlichen Zuschauertribüne werden. 
Durch den Umbau des Kongresshauses wird die schluchtartige unschöne Passage vom Stetteneckplatz zur Kirche geschlossen, da an dieser Stelle die Errichtung unterirdischer Räume vorgesehen ist. Die an der oberen Seite neu entstehende Fläche wird als Außenfläche der Cafèteria gestaltet. 
Hinter der Musikschule befindet sich ein abgeschiedener Platz, der derzeit noch als Parkplatz genutzt wird. Der ruhende Verkehr soll demnächst aus dieser Ecke verbannt werden und es soll eine Oase zum Entspannen entstehen. 
 

 

 

 

 

 

 

 





Landschaftsarchitektin
Dr. Marlene Dolar-Donà
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